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Summary
Description
1.1 Rechtsgrundlagen
Das Land Sachsen-Anhalt gewährt eine Ausgleichszulage nach Maßgabe dieser Richtlinie und
a) der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom 30. April 1991 ( GVBl. LSA S. 35), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Mai 2021 ( GVBl. LSA S. 286), in der jeweils geltenden Fassung, einschließlich der dazu ergangenen Verwaltungsvorschriften zur Landeshaushaltsordnung ( RdErl. des MF vom 1. Februar 2001, MBl. LSA S. 241, zuletzt geändert durch RdErl. vom 21. Dezember 2017, MBl. LSA 2018 S. 211) in der jeweils geltenden Fassung,
b) des Zuwendungsrechtsergänzungserlasses ( RdErl. des MF vom 6. Juni 2016, MBl. LSA S. 383, geändert durch RdErl. des MF vom 25. Juni 2020, MBl. LSA S. 254) in der jeweils geltenden Fassung,
c) der Verordnung ( EU ) Nr. 1303/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit gemeinsamen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds sowie mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates ( ABl. L 347 vom 20. Dezember 2013, S. 320; L 200 vom 26. Juli 2016, S. 140), zuletzt geändert durch die Verordnung ( EU ) 2020/2221 ( ABl. L 437 vom 28. Dezember 2020, S. 30),
d) der Verordnung ( EU ) Nr. 1305/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums ( ELER ) und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 ( ABl. L 347 vom 20. Dezember 2013, S. 487 ; L 130 vom 19. Mai 2016, S. 1), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung ( EU ) 2021/1017 ( ABl. L 224 vom 24. Juni 2021, S. 1),
e) der Delegierten Verordnung ( EU ) Nr. 807/2014 der Kommission vom 11. März 2014 zur Ergänzung der Verordnung ( EU ) Nr. 1305/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums ( ELER ) und zur Einführung von Übergangsvorschriften ( ABl. L 227 vom 31. Juli 2014, S. 1; L 259 vom 6. Oktober 2015, S. 40), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung ( EU ) 2019/94 ( ABl. L 19 vom 22. Januar 2019, S. 5),
f) der Durchführungsverordnung ( EU ) Nr. 808/2014 der Kommission vom 17. Juli 2014 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung ( EU ) Nr. 1305/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums ( ELER ) ( ABl. L 227 vom 31. Juli 2014, S. 18), zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung ( EU ) 2021/73 ( ABl. L 27 vom 27. Januar 2021, S. 9),
g) der Verordnung ( EU ) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG) Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005 und (EG) Nr. 485/2008 des Rates ( ABl. L 347 vom 20. Dezember 2013, S. 549; L 130 vom 19. Mai 2016, S. 9; L 327 vom 9. Dezember 2017, S. 83), zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung ( EU ) 2021/1295 ( ABl. L 282 vom 5. August 2021, S. 3),
h) der Delegierten Verordnung ( EU ) Nr. 640/2014 der Kommission vom 11. März 2014 zur Ergänzung der Verordnung ( EU ) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf das integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem und die Bedingungen für die Ablehnung oder Rücknahme von Zahlungen sowie für Verwaltungssanktionen im Rahmen von Direktzahlungen, Entwicklungsmaßnahmen für den ländlichen Raum und der Cross-Compliance ( ABl. L 181 vom 20. Juni 2014, S. 48), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung ( EU ) 2021/1418 ( ABl. L 305 vom 31. August 2021, S. 6),
i) der Durchführungsverordnung ( EU ) Nr. 809/2014 der Kommission vom 17. Juli 2014 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung ( EU ) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems, der Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Cross Compliance ( ABl. L 227 vom 31. Juli 2014, S. 69; L 14 vom 18. Januar 2017, S. 18), zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung ( EU ) 2021/725 ( ABl. L 155 vom 5. Mai 2021, S. 8),
j) der Verordnung ( EU ) Nr. 1307/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit Vorschriften über Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 637/2008 des Rates und der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates ( ABl. L 347 vom 20. Dezember 2013, S. 608; L 130 vom 19. Mai 2016, S. 14), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung ( EU ) 2021/1017 ( ABl. L 224 vom 24. Juni 2021, S. 1),
k) der Delegierten Verordnung ( EU ) Nr. 639/2014 der Kommission vom 11. März 2014 zur Ergänzung der Verordnung ( EU ) Nr. 1307/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Vorschriften über Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Änderung des Anhangs X der genannten Verordnung ( ABl. L 181 vom 20. Juni 2014, S. 1), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung ( EU ) 2018/1784 ( ABl. L 293 vom 20. November 2018, S. 1),
l) des Gesetzes über die Gemeinschaftsaufgabe ?Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes? in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Juli 1988 ( BGBl. I S. 1055), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Oktober 2016 ( BGBl. I S. 2231) in der jeweils geltenden Fassung, in Verbindung mit dem jeweils geltenden Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe ?Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes?,
m) des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014?2021 vom 12. Dezember 2014 in der Version 10.0 vom 27. August 2021 1) , in der jeweils geltenden Fassung,
n) des Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetzes vom 2. Dezember 2014 ( BGBl. I S. 1928), geändert durch Artikel 284 der Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBI. I S. 1328) in der jeweils geltenden Fassung,
o) der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 17. Dezember 2014 (BAnz AT 23. Dezember 2014 V1), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 17. September 2021 ( BGBl. I S. 4302) in der jeweils geltenden Fassung und
p) der InVeKoS-Verordnung vom 24. Februar 2015 ( BGBl. I S. 166), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Mai 2021 (BAnz AT 28. Mai 2021 V2) in der jeweils geltenden Fassung.
1.2 Begriffsbestimmung
Aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligte Gebiete (außer Berggebiete) sind Gebiete gemäß Artikel 32 Abs. 3 der Verordnung ( EU ) Nr. 1305/2013.
1.3 Zuwendungszweck
Ziel der Gewährung der Ausgleichszulage ist es, in benachteiligten Gebieten (aus erheblichen naturbedingten Gründen) zur dauerhaften Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und damit zur Erhaltung der Landschaft sowie zur Erhaltung und Förderung von nachhaltigen Bewirtschaftungsmaßnahmen beizutragen. Die Ausgleichszulage wird zum teilweisen Ausgleich von Einkommensverlusten und zusätzlichen Kosten, die in benachteiligten Gebieten wirtschaftenden Landwirten im Vergleich mit Landwirten in nicht benachteiligten Gebieten entstehen, gewährt. Auf diese Weise soll der Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung und somit der Erhalt der Landschaft gewährleistet sowie Flächenstilllegungen vorgebeugt werden. Dies soll in den betroffenen Gebieten die Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt in Offenlandlebensraumtypen gewährleisten.
1.4 Zuwendungsmittel
Die Zuwendungen werden aus Landesmitteln unter finanzieller Beteiligung der Europäischen Union und des Bundes im Rahmen des Gesetzes über die Gemeinschaftsaufgabe ?Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes? gewährt.
1.5 Ermessen
Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht, vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
Topics
Keywords
Eligible